Plattdeutsche Heimatbühne Enniger plant Neustart  


Es soll wieder gespielt werden. Nach pandemiebedingter Pause plant die Plattdeutsche Heimatbühne Enniger den Neustart.  

Hereinspaziert: Die Plattdeutsche Heimatbühne Enniger will im Frühjahr 2022 den Spielbetrieb wieder aufnehmen. Wenn es die Situation zulässt, soll das Stück „Hete Tiden“ unter anderem mit der männertollen Ottilie Kessel (Petra Helbeck) ab dem 11. März wieder aufgeführt werden. Archivfoto: Schomakers

Enniger (gl) - Die Plattdeutsche Heimatbühne Enniger möchte im Frühjahr 2022 den Spielbetrieb wieder aufnehmen. „Wir hoffen, dass die Coronazahlen stabil bleiben“, teilt Regisseur Thomas Hermes mit. Wenn dem so ist, wird am 11. März die erneute Premiere des Stücks „Hete Tiden“ (Heiße Zeiten) gefeiert. Zuvor werde die Situation aber genau betrachtet, die endgültige Entscheidung solle Ende des Jahres fallen. Der Beginn des Vorverkaufs ist dann für Anfang Januar geplant. 

Heinz Brune in Theaterrente verabschiedet

Die Verantwortlichen der Bühne seien sich bewusst, dass es Änderungen geben werde: weniger Sitzplätze, um ausreichend Abstand halten zu können, zwei Eingänge und Einlass nach der 2G-Regel. Die Kolpingsfamilie werde ein Hygienekonzept erarbeiten. 

Nina Theeßen, die schon einige Jahre auf der Bühne zu sehen war, wird laut Bericht Sarah Beermann ersetzen, die in der kommenden Saison nicht spielen kann. Heinz Brune, der 38 Jahre lang auf der Bühne gestanden habe, sei kürzlich in die Theaterrente verabschiedet worden. Er bleibe aber Mitglied der Bühne. Seine Aufgaben beschränkten sich nun auf die Aktualisierung der Internetseite und die Begrüßung der Senioren bei deren Vorstellungen. 

14 Vorstellungen geplant

Anfang November sollen die Leseproben beginnen. 14 Vorstellungen sind geplant, davon zwei mit Kaffee und Kuchen. 

Weitere Informationen unter www.enniger-theater.de und auf Instagram: theater_enniger.

Texte und Fotos von die-glocke.de sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.