21 Tote bei Raketenangriff auf Wohnhaus



Als „Terror“ hat der ukrainische Präsident Selenskyj einen russischen Raketenangriff auf ein Wohnhaus bei Odessa bezeichnet.

Völlig zerstört wurde der Wohnblock in Serhijiwka bei Odessa. Mindestens 21 Menschen kamen bei dem russischen Raketenangriff ums Leben. Foto: Nina Lyashonok/AP/dpa

Kiew (dpa) - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat einen russischen Raketentreffer eines Wohnhauses im südukrainischen Gebiet Odessa als nicht versehentlich bezeichnet. „Das ist ein gezielter Raketenschlag Russlands, Terror Russlands gegen unsere Städte und Dörfer, gegen unsere Menschen, Erwachsene und Kinder“, sagte Selenskyj laut Nachrichtenagentur Interfax-Ukraine am Freitag nach einem Treffen mit dem norwegischen Regierungschef Jonas Gahr Støre in Kiew. Die eingesetzte Rakete sei eigentlich für die Bekämpfung von Flugzeugträgern und anderen Kriegsschiffen konzipiert worden. 

In der Nacht zum Freitag hatten drei russische Raketen knapp 40 Kilometer südwestlich der Hafenstadt Odessa ein Wohnhaus und ein Erholungsheim getroffen. Dem Zivilschutz zufolge wurden dabei mindestens 21 Menschen getötet und 39 verletzt.

Weiter heftige Kämpfe im Osten

Im Osten des Landes gehen die Kämpfe  unvermindert weiter. Das russische Vorrücken konzentrierte sich am Freitag auf die Stadt Lyssytschansk - den letzten großen Ort, den die ukrainischen Truppen im Gebiet Luhansk noch halten.

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