1000 Studienstarter - Rekord an der FHM
Bild: FHM
Als „Superjahr“ bezeichnen Geschäftsführer Prof. Richard Merk und Rektorin Anne Dreier die vergangenen zwölf Monate an der privaten Fachhochschule des Mittelstands in Bielefeld.
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Die Zahlen sprechen für sich: 1000 Studienstarter im Jahr 2013 (bedingt auch durch den doppelten Abiturjahrgang), 2500 Studierende insgesamt, 27 Bachelor- und 6 Master-Studiengänge, dazu 630 Lernende, die sich wissenschaftlich beruflich weiterbilden.

„Wenn man überlegt, dass wir vor 14 Jahren mit 50 Studierenden angefangen haben, ist das eine überaus erfreuliche Entwicklung“, blickte Geschäftsführer Merk zufrieden zurück. Wachstum um jeden Preis will die FHM, die von der Stiftung Bildung und Handwerk in Paderborn getragen wird, allerdings nicht. Der Leitung der Fachhochschule sei es wichtig, diesen Zuwachs konsequent in Qualität umzusetzen.

Prof. Merk sagt: „Viele unserer Studierenden schätzen an unserem Haus die kleinen Studiengruppen mit 20 bis 30 Studierenden sowie die individuelle Betreuung. Bei allem Zuwachs werden wir diese prägenden Merkmale nicht aufgeben.“ Dazu gehöre auch das Konzept, in der Lehre zusätzlich auf einen Kreis externer Praktiker als Dozenten zu setzen. Mittlerweile hat die FHM, die von der ostwestfälischen Wirtschaft gefördert und unterstützt wird, Kontakt zu 3500 Unternehmen in der Bundesrepublik.

Zweieinhalb Monate nach dem Abschluss sind 97 Prozent der Absolventen im Beruf

Diese Beziehungen zahlen sich für die Absolventen aus. „Zweieinhalb Monate nach dem erfolgreichen Abschluss bei uns sind 97 Prozent der Studierenden in einem Job oder in einem weiterführenden Master-Studiengang“, berichtete Rektorin Prof. Anne Dreier.

Ein Vorteil sei dabei sicherlich, dass die FHM bei der Einrichtung neuer Studiengänge schnell auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes reagieren könne. So wurden im vergangenen Jahr die Bachelor-Studiengänge „Soziale Arbeit und Management“ sowie „Wirtschaftsingenieur“ aus der Taufe gehoben.

Zudem hat die Fachhochschule festgestellt, dass ein privat finanziertes Studium für viele Eltern immer mehr zur Alternative wird. Sicherlich seien bis zu 600 Euro Studiengebühr im Monat viel Geld, so Prof. Merk. „Aber wer vor der Haustür studieren kann, kein Auto oder keine Wohnung finanzieren muss und gute Jobaussichten hat, der merkt schnell, dass sich das rechnen kann.“

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