17 Verletzte bei Unfällen auf A 2 und A 33
Gesperrt werden musste die A 2, nachdem sechs Fahrzeuge ineinander gefahren waren.

Sechs Autos waren am Freitagmittag in einen Unfall bei Kamen verwickelt. Bei der Kollision zwischen Hamm-Bergkamen und Kamener Kreuz wurden zwölf Personen verletzt. Nach ersten Zeugenaussagen übersah der Fahrer eines Ford Mondeo, ein 75-jähriger Münsteraner, ein Stauende auf dem linken Fahrstreifen. Hierdurch kam es laut Polizeiangaben zum Zusammenprall mit dem auf dem linken Fahrstreifen, am Stauende, stehenden Audis einer 58-Jährigen aus Lienen. Die Wucht des Aufpralls schleuderte den Audi auf einen davor stehenden Opel eines 40-Jährigen aus Rosendahl. Der hinter dem Ford Mondeo nachfolgende Fahrer eines Kia, ein 78-Jähriger aus Ludwigshafen, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte seinerseits frontal in das Heck des Mondeo. Der Aufprall schleuderte den Mondeo des Fahrers aus Münster auf den mittleren Fahrstreifen und hier gegen den Ford Fiesta einer 54-Jährigen aus Holzwickede. Der Fiesta wiederum wurde hierdurch auf den hier stehenden VW Golf einer 75-Jährigen aus Kiel geschoben.

Alle Autofahrer wurden in Krankenhäuser gebracht, an der Unfallstelle landete ein Rettungshubschrauber. Die Richtungsfahrbahn Köln war bis gegen 14.40 Uhr komplett gesperrt. Danach konnte der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeifahren. Der Verkehr staute sich zeitweilig auf mehrere Kilometer hinter der Unfallstelle zurück. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf circa 27.500 Euro.

Kollision auf der A 33

Zwischen Bielefeld-Zentrum und Bielefeld-Senne" (in Fahrtrichtung Süden) fuhren laut Autobahnpolizei Bielefeld am Freitagabend auf der A 33 zwei PKW ineinander. Zu dem Verkehrsunfall kam es, als ein 34-jähriger Audi-Fahrer aus Oerlinghausen beabsichtigte, ein vorausfahrendes Fahrzeug zu überholen. Beim Wechsel auf den linken Fahrstreifen bemerkte er eine hier deutlich schneller fahrende 23-jährige Mini-Fahrerin aus Herford zu spät. Es kam zur Kollision. Der Audi schleuderte nach dem Zusammenstoß in die rechtsseitige Böschung, durchfuhr diese und kam auf dem Seitenstreifen zum Stehen. Der Mini schleuderte nach dem Zusammenstoß gegen die betonierte Mittelschutzwand und kam quer auf linken Fahrstreifen zum Stehen.

Sämtliche Insassen der beiden PKW konnten sich selbstständig aus ihren stark beschädigten Fahrzeugen befreien und warteten im Grünstreifen auf die Polizei- und Rettungskräfte. Der Audifahrer und seine 31-jährige Ehefrau wurden leicht-, ihre 8-jährige Tochter schwer verletzt. Sie wurde mittels RTW.

Im durch den Verkehrsunfall verursachten Stau stießen am Stauende kurz danach zwei PKW aufeinander. Die Unfallbeteiligten blieben unverletzt, es entstand lediglich Sachschaden.

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