25 Jahre Kinderneurologie-Hilfe Münster
Bild: Kutzendörfer

Hier fühlt sie sich wohl: Gertrud Wietholt, Vorsitzende des Bundesverbandes Kinderneurologie-Hilfe, inmitten von Schülern des münsterschen Gymnasiums Paulinum.

Bild: Kutzendörfer

„Von außen bekommen wir zurzeit kein Geld“, sagte Vereins- und Bundesvorsitzende Gertrud Wietholt. Als Chefin der als Elternvereinigung gegründeten Kinderneurologie-Hilfe, die sich um die Belange junger Menschen nach einer Kopfverletzungen einsetzt, hat sie immer wieder um Unterstützung kämpfen müssen. „Die Stadt Münster hat uns viele Jahre sehr großzügig unter die Arme gegriffen“, sagte sie. „Trotzdem hing unsere Existenz manchmal am seidenen Faden.“

71.000 Jungen und Mädchen erleiden in Deutschland pro Jahr eine Schädel-Hirn-Verletzung, vier von fünf Kindern sterben an einer Kopfverletzung, berichtete Wietholt. „Wir beraten Eltern nach dem Krankenhausaufenthalt ihres Kindes“, sagte sie. Die Mitarbeiter der KNH zeigen den Weg in ein passendes Rehabilitatsionsprogramm auf. So sei in Münster auch früh eine Kooperation mit dem Uniklinikum und dem Clemenshospital entstanden.

Nachdem die KNH ein landesweites Netzwerk für die Nachsorge von Kindern aufgebaut hatte, gründete Wietholt nun mit den Kooperationspartnern unter anderem in Bielefeld, Unna, Gelsenkirchen und Köln den Bundesverband.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Wochenendausgabe der „Glocke“.

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