38-Jährige ertrinkt in Badesee
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Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft rät zu besonderer Vorsicht beim Schwimmvergnügen in Badeseen. Die Zahl der tödlichen Unfälle haben sich während der Hitze der vergangenen Tage gehäuft. Am Sonntag starb  eine 38-jährige Frau in Greven.
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In den vergangenen Tagen starben fast zehn Menschen bei Badeunfällen im Land. Am Rheinufer in Köln kam am Samstag ein Sechsjähriger beim Spielen ums Leben, nachdem er von der Strömung erfasst worden war. In einem Naturfreibad in Siegen ertrank ein Jugendlicher. Die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) rief dazu auf, nur in bewachten Gewässern zu baden. Ihren Angaben nach spielt bei Badeunfällen oft Leichtsinn eine Rolle. Oft überschätzten Menschen ihr Können. An Badeseen gebe es besondere Gefahren, da dort meist große Temperaturunterschiede herrschten und das Gewässer abrupt tiefer werden könne. Wenn der Grund bewachsen ist, könne man sich zudem in den Pflanzen verfangen. Im Jahr 2014 starben laut DLRG 392 Menschen beim Baden in Deutschland, meist in Flüssen und Seen.

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