45 Prozent mehr Bomben in NRW entschärft
Bild: Gog
Exakt 2811 Mal mussten die Einsatzkräfte des Kampfmittelbeseitigungsdienstes NRW im vergangenen Jahr ausrücken, um Bomben in der Region zu entschärfen.
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70 Jahre ist es nun her, dass der Kampfmittelbeseitigungsdienst NRW gegründet wurde. Seither ist er im gesamten Bundesland dafür zuständig, die brandgefährlichen Überbleibsel aus dem Zweiten Weltkrieg zu entschärfen.

Hochkonjunktur im Bau für enormen Anstieg verantwortlich

Donnerstagvormittag hat die Einheit an ihrem Stützpunkt in Hagen Bilanz für das vergangene Jahr gezogen. Demnach mussten die Entschärfer 2811 mal in ganz NRW ausrücken. „Das waren 45 Prozent mehr als im Jahr 2017“, teilte der Dienst mit.

Als Hauptgrund für diesen deutlichen Anstieg sieht der nordrhein-westfälische Kampfmittelbeseitigungsdienst die Hochkonjunktur im Baugewerbe. Zuletzt habe die Zahl der Neubauten und auch der Straßen- und Kanalisationssanierungen enorm zugenommen.

Bei den entsprechenden Bauarbeiten seien die mit dem Bau beauftragten Unternehmen immer wieder auf die teils mehrere hundert Kilogramm schweren Blindgänger getroffen. Diese wurden dann durch die Mitarbeiter der Hagener Einheit entschärft. 

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