70 Prozent der Züge in NRW fallen aus
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Die Lokführer-Gewerkschaft (GDL) hat am Donnerstagmorgen einen viertägigen Streik im Personenverkehr der Bahn begonnen. In Nordrhein-Westfalen hält die Bahn nach eigenen Angaben etwa 30 Prozent des Regional- und S-Bahn-Verkehrs aufrecht.
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Verhältnismäßig ruhig war es am Donnerstagmorgen an den Bahnhöfen in Ostwestfalen-Lippe. Insbesondere am Bielefelder Hauptbahnhof fielen bisher nur wenige Züge aus,  da dort viele Bahnen privater Verkehrsgesellschaften verkehren. Etwa 40 Prozent aller Fahrten sollen stattfinden. In Minden hingegen fahren nur rund ein Drittel aller Züge.

Pendler und Reisenden im Münsterland müssen sich auf den Ausfall jedes dritten Zuges im Regionalverkehr einstellen. Intercity-Züge fahren vom Bahnhof Münster aus so gut wie gar nicht mehr. Betroffen sind zum Beispiel Verbindungen nach München, Berlin, Koblenz oder Köln und Norddeich.

Das Unternehmen HKX kündigte an, dass seine Züge zwischen Köln über Düsseldorf, Duisburg, Essen, Münster und Osnabrück nach Hamburg nach regulärem Plan fahren. Der Streik soll nach GDL-Angaben am Montag um 4 Uhr enden. Die Bahn bittet ihre Fahrgäste, sich auf ihrer Internetseite über die Ersatzfahrpläne zu informieren.

Im Güterverkehr stehen die Züge schon seit Mittwoch still. Die GDL will das gesamte Zugpersonal bei Verhandlungen vertreten. Außerdem fordert die Gewerkschaft für die Beschäftigten mehr Geld und eine kürzere Arbeitszeit.

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