Ärztekammer warnt vor Einmischung
Sollen Eignungen und Neigungen frei austesten können: Die Ärztekammer Westfalen-Lippe warnt das Gesundheitsministerium vor der Einmischung in die medizinische Ausbildung.

„Die Studenten müssen ihre Eignungen und Neigungen austesten können“, betonte Windhorst am Mittwoch. 

Der Mediziner wendet sich gegen Vorstellungen des NRW-Gesundheitsministeriums bei den Beratungen des Gesundheitsausschuses des Bundesrats zum Entwurf einer neuen Approbationsordnung. Danach sollen alle Medizinstudenten ein Drittel des letzten Ausbildungsjahrs in einer Hausarztpraxis absolvieren müssen. Windhorst: „Es ist keinesfalls erwiesen, dass mit einer Zwangsverpflichtung zur Allgemeinmedizin in der Ausbildung der Mangel an Allgemeinmedizinern in der Versorgung behoben werden kann. Im Gegenteil: Auch in der Chirurgie, die Pflichtfach ist, herrscht Ärztemangel.“

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