Allerheiligenkirmes lockt Hunderttausende nach Soest
Zur traditionellen Allerheiligenkirmes in Soest werden von Mittwoch bis Sonntag bis zu einer Million Besucher erwartet.

Vor der malerischen Fachwerk-Kulisse sorgen alljährlich High-Tech-Karussells für Nervenkitzel.

Zwei Kirmesbesucher haben ihre Runde im 50 Meter hohen Riesenrades bereits im Vorfeld gebucht. Sie wollen sich am Mittwoch in einer Riesenrad-Gondel das Jawort geben. „Das ist das erste Mal, dass dort eine Trauung stattfindet“, sagt Birgit Moessing vom Soestmarketing.

Neu ist in diesem Jahr auch eine eigene Kirmes-App für das Mobiltelefon, mit der die Besucher trotz des Gedränges in den engen Altstadt-Gassen den kürzesten Weg zum gesuchten Karussell oder zum nächsten stillen Örtchen finden sollen.

„Trotz gestiegener Energiekosten sind die Fahrpreise für die Attraktionen stabil geblieben“, sagt Moessing. Für viele Schausteller sei Soest das letzte große Fest der Saison.

Mit einer Rakete 55 Meter in die Höhe

An den fünf Veranstaltungstagen werden für die Besucher 140 Sonderzüge aus dem Ruhrgebiet, Ostwestfalen und dem Münsterland angeboten. „Wer mit dem Zug ankommt, kriegt gleich vor dem Bahnhof Genickstarre“, sagt Moessing. Zwischen Bahnhof und Altstadt steht ein Karussell, auf dem es in Raketen 55 Meter in die Höhe geht.

Weitere Höhepunkte für Kirmes-Fans sind eine mehr als 45 Meter hohe Mega-Schaukel mit Überschlag. „Wer dabei die Augen offen halten kann, bekommt einen Blick über die Altstadt geboten.“

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