Amokfahrt: Polizei stellt Ermittlungen ein
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Ein Mann war am 07. April mit einem Kleintransporter in der Altstadt in Münster in eine Gruppe von Menschen gerast und hatte zwei von ihnen getötet.  Jetzt sind die Ermittlungen eingestellt worden.
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„Das Motiv lag ausschließlich bei dem toten Amokfahrer, es gab keine Mittäter", sagte Bode. Mit der Waffe des Amokfahrers seien zuvor auch keine anderen Straftaten begangen worden. "Das hat die ballistische Untersuchung der gefundenen Projektile durch das Landeskriminalamt ergeben", führte der Polizeisprecher weiter aus. In der Datenbank des Bundeskriminalamts habe ein Abgleich keinen Treffer gebracht.

Jens R. lebte „in zwei Welten“

Bei der Amokfahrt des 48 Jahre alten Jens R. am 7. April 2018 in der Altstadt von Münster waren außer dem Fahrer eines Kleinbusses drei Menschen getötet und mehr als 20 zum Teil lebensgefährlich verletzt worden. Nach der Fahrt in eine Menschenmenge hatte der Deutsche sich selbst erschossen. Dazu nutzte er eine Waffe aus dem ehemaligen Jugoslawien.

Die Ermittler gehen davon aus, dass Jens R. in Suizidabsicht handelte. Der Vater des 48-Jährigen nimmt an, dass ein psychisches Leiden seinen Sohn zu der Amokfahrt trieb. Diese Krankheit habe ihn in zwei Welten leben lassen, sagte er. Sein Sohn habe an "Verfolgungswahn" gelitten.

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