Amtsgericht verhängt Bewährungsstrafe
Bikld: dpa

Das Amtsgericht in Medebach (Hochsauerlandkreis)  hat im Prozess um einen verhungerten Jungen eine Mitarbeiterin des zuständigen Jugendamts zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.

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Die Staatsanwaltschaft hatte eine Bewährungsstrafe von neun Monaten und eine Geldstrafe beantragt. Die Verteidigung hatte dagegen gefordert, die 29-Jährige freizusprechen.

Der zwei Jahre alte Junge vor drei Jahren aufgrund extremer Unterversorgung gestorben. Seine neun Monate alte Schwester konnte von den Ärzten gerettet werden. Eine Sozialarbeiterin als gesetzliche Vertreterin und die heutige Pflegemutter sprachen vor Gericht über die Entwicklung des Mädchens. Demnach hat sich das Kind inzwischen erholt.

Die Mutter der beiden unterversorgten Kinder muss sich zu einem späteren Zeitpunkt vor dem Landgericht Arnsberg verantworten.

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