Apotheker-Prozess: Angestellte sagt aus
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Die Mitarbeiterin, die den Skandal um gestreckte Krebsmedikamente gegen einen Apotheker aus Bottrop angezeigt hat, sagt am Mittwochmorgen vor dem Landgericht Essen aus.
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Die pharmazeutisch-technische Angestellte berichtete von schweren Hygiene-Missständen im Labor des angeklagten Bottroper Apothekers. Sie habe außerdem monatelang den Verdacht gehabt, dass Krebsmedikamente nicht richtig dosiert worden seien, berichtete sie am Mittwoch als Zeugin vor dem Essener Landgericht. So hätten beispielsweise hergestellte Antikörper-Therapien nach einem Schütteln nicht aufgeschäumt, wie es eigentlich hätte sein müssen.

Medikamente der Polizei übergeben

Die 55-Jährige war schließlich zur Polizei gegangen und hatte einen Medikamentenbeutel übergeben, der keinen Wirkstoff enthalten haben soll.  Sie gilt als Whistleblowerin, weil sie den mutmaßlichen Skandal mit aufgedeckt hatte.

Für ihren Einsatz war die Frau aus Bottrop kürzlich mit dem "Whistleblower-Preis 2017" ausgezeichnet worden. Ein weiterer Preisträger ist der Ex-Buchhalter der Apotheke. Er soll am 11. Dezember als Zeuge vor dem Essener Landgericht aussagen.

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