Arminia: Geschäftskonten nicht gesperrt
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Den vom Abstieg bedrohten Bundesliga-Zweitligisten Arminia Bielefeld drücken 27 Millionen Euro Schulden.
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Die Arminia sei weiter geschäftsfähig. Offenbar ist aber die Auszahlung von Löhnen überfällig. Der Club plant die Ausgliederung seines Stadions in eine externe Gesellschaft, um den Schuldenstand schnell zu reduzieren. An diesem Dienstag sollen die Vereinsmitglieder bei einer außerordentlichen Versammlung über die Stadion-Ausgliederung befinden. Die Arena befindet sich derzeit in Vereinsbesitz. Mit einer Ausgliederung könnte die Schuldenlast nach Arminia-Darstellungen um über 20 Prozent reduziert werden. Etwa fünf Millionen Euro Darlehen könnten mit diesem Schritt in Eigenkapital umgewandelt werden. Dies sei laut Verein "ein sehr bedeutender Schritt zum Gelingen des Projekts". Der Wert des Stadions sei auf etwa 25 Millionen Euro taxiert worden.

Angeblich Konten gesperrt

Der WDR hatte zuvor berichtet, die Hausbank der Arminina habe die Konten des Zweitligisten gesperrt. Deswegen könne die Arminia keine Rechnungen und Gehälter mehr bezahlen. Jetzt drohe die Insolvenz, denn andere Gläubiger könnten dem Beispiel der Hausbank folgen und ebenfalls Zahlungen verweigern.

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