Arminia: Mehrheit für Stadionausgliederung
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Mit Engelszungen redete Arminia-Geschäftsführer Ralf Schnitzmeier am Dienstagabend auf die Mitglieder ein, der Gründung einer Stadiongesellschaft zuzustimmen.
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Mit einer klaren Mehrheit für die Stadionausgliederung haben die Mitglieder am Dienstagabend die Basis für eine wirtschaftlich bessere Zukunft gelegt, gleichbedeutend mit der Rettung des Vereins ist dieser Schritt indes keineswegs.

700 der 728 anwesenden Mitglieder stimmten für die Ausgliederung der Schüco-Arena in eine externe Gesellschaft, lediglich 13 votierten dagegen, 15 enthielten sich. Damit steht fest: Die Schuldenlast des DSC in Höhe von 27,1 Millionen Euro reduziert sich um mehr als 20 Prozent, etwa fünf Millionen Euro können durch Beteiligungen an der neuen Stadiongesellschaft in Eigenkapital umgewandelt werden. Es war so etwas wie der letzte Rettungsanker auf dem noch immer langen Weg der Sanierung bei 22 Millionen Euro verbleibenden Schulden.

Reaktionen zur Abstimmung und weitere Informationen zur finanziellen Zukunft von Arminia lesen Sie in der „Glocke“-Ausgaben am Mittwoch, 6. April.

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