Arminia kassiert in der 88. Minute das 1:2
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Bielefelds Andreas Voglsammer (l.) und Amos Pieper (4.v.l) im Kampf um den Ball mit Mitchell Weiser (2.v.l) und Torwart Lukas Hradecky (3.v.l) aus Leverkusen. Die Arminia kassierte in der 88. Minute das 1:2.
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Bitter für die Ostwestfalen, die sich zwei Wochen nach der 0:5-Klatsche bei Union Berlin deutlich verbessert präsentierten und vor allem defensiv eine starke Leistung zeigten. Leverkusen kam nur zu wenigen Chancen. Einen davon nutzte Leon Bailey, der nach einem Doppelpass mit Florian Wirtz Lucoqui enteilte und aus kurzer Distanz zum 0:1 (27.) vollendete. Pech für die Arminia, dass Schiedsrichter Felix Brych nach einem Foul von Sinkgraven an Doan nicht auf Elfmeter entschied (29.). „Es gibt sicherlich einige Schiedsrichter, die da auf Strafstoß entschieden hätten“, haderte Bielefelds Sport-Geschäftsführer Samir Arabi in der Halbzeit. 
Vielleicht das Eigentor des Jahres

Mit einem Lapsus brachte der Favorit den Außenseiter zurück ins Spiel. Leverkusens Torhüter Lukas Hradecky schlug nach einem harmlosen Rückpass ein spektakuläres Luftloch, der Ball kullerte ins eigene Tor – 1:1 (47.). Es war vielleicht das Eigentor des Jahres. Der überaus glückliche Ausgleich ließ den DSC lange auf einen Punktgewinn hoffen, bis Dragovic spät zuschlug. Defensiv war das sehr ordentlich, was die Arminia zeigte, aber nach vorne ging wieder mal gar nichts. In den gesamten 90 Minuten gab es keine einige Torchance.

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