Arminia raus - Abbruch in Osnabrück

Berlins Vladimir Darida (r) und Bielefelds Sebastian Schuppan kämpfen um den Ball. 

Bild: dpa

Damit revanchierten sich die Berliner für das frühe Pokal-Aus an gleicher Stätte rund zehn Monate zuvor. Vor 21 484 Zuschauern in der Schüco-Arena sorgten Salomon Kalou (73. Minute) und Neuzugang Vladimir Darida (88.) am Montag für den verdienten Sieg der Gäste. Dagegen kann der Zweitliga-Aufsteiger aus Bielefeld, der in der Vorsaison nach Siegen über Bremen, Hertha und Mönchengladbach bis ins Halbfinale vorgestoßen war, die Erfolgsstory nicht wiederholen. Nach den Schüssen am Vortag auf ihren Mannschaftsbus waren die Berliner Profis von der Polizei ins Stadion geleitet worden. Zudem wurden zu ihrem Schutz während des Spiels zusätzliche Sicherheitskräfte eingesetzt.

Spielabbruch in Osnabrück

Nach einem Eklat ist das DFB-Pokalspiel zwischen dem Fußball-Drittligisten VfL Osnabrück und dem Zweitligisten RB Leipzig  abgebrochen worden. Schiedsrichter Martin Petersen war beim Stand von 1:0 in der 71. Spielminute von einem Feuerzeug am Kopf getroffen worden und zog sich zunächst in die Kabine zurück. Der Referee aus Stuttgart pfiff die Partie danach nicht mehr an. Der Unparteiische wollte einen Streit unter Spielern schlichten, als er aus dem Sektor der Heim-Fans beworfen wurde. "Das ist natürlich ein Debakel für uns", sagte der Osnabrücker Manager Lothar Gans der Deutschen Presse-Agentur. "Das ist einer von 13 000 im Stadion, aber das ist nicht zu entschuldigen. Es tut mir sehr leid." Der Schiedsrichter wurde in ein Krankenhaus gebracht.

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