Arminia verhängt Stadionverbot
Bild: Münsterview
Ein klares Zeichen gegen das Abbrennen von Rauchbomben oder Pyrotechnik wie hier im Spiel bei Preußen Münster setzten die Bielefelder Verantwortlichen mit den bundesweiten Stadionverbot gegen einen Arminen-Fan.
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Bei ihm war vor dem Spiel am vergangenen Dienstag gegen den Chemnitzer FC ein so genannter Rauchtopf („Smoke Bomb“) gefunden worden.

„Wenn jemand, der sich unzweifelhaft auf dem Weg ins Stadion befindet, mit einer Rauchbombe erwischt wird, dann bleibt uns keine andere Wahl, als ein Stadionverbot auszusprechen“, erklärte Arminias Geschäftsführer Marcus Uhlig. Bereits vor dem Chemnitz-Spiel waren aus einer sechsköpfigen Gruppe von Arminia-Fans ein pyrotechnischer Gegenstand entzündet worden.

Unterdessen haben sich nach dem erneuten Appell von DSC-Geschäftsführer Marcus Uhlig an die Fans, Zivilcourage zu zeigen und dem Club sowie den Behörden bei der Aufklärung von Straftaten im Zusammenhang mit Fußballspielen zu unterstützen, erste Fans gemeldet und Hinweise zu den Vorfällen in Münster geliefert, wie der Club mitteilte. Uhlig betonte nochmals, dass „wir nicht darauf hinarbeiten, demnächst ohne Fans zu Problemspielen zu fahren. Vielmehr ist unser Augenmerk darauf gerichtet, die Zusammenarbeit zwischen dem DSC, allen beteiligten Behörden und auch unseren Fans derart zu sensibilisieren, dass alle ihren Beitrag zu einem sicheren Fußballspiel leisten können.“

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