Arminias Klos schwer im Gesicht verletzt
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Der Bielefelder Fabian Klos musste am Freitagabend mit einer Verletzung vom Spielfeld getragen werden. Die Arminia verlor in der Schüco-Arena 0:3 gegen den 1. FC Kaiserlsautern.

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Demnach erlitt Klos bei einem Zusammenprall in der 39. Minute eine Gehirnerschütterung sowie eine Fraktur des Gesichtsschädels mit Beteiligung der Stirn und Augenhöhle. Dies habe die Untersuchung in einer Spezialklinik ergeben. Die notwendige Operation könne erst nach Abklingen der Schwellung durchgeführt werden.

Bielefeld ohne Chancen

Es waren Olivier Occéan (9. Minute) und Mohamadou Idrissou (45./79./Foulelfmeter), die den Pfälzern vor 18.274 Zuschauern den Erfolg brachten. Bielefeld verlor erstmals seit dem 6. Oktober 2012 (0:1 gegen Hansa Rostock) wieder ein Liga-Heimspiel in der Schüco Arena. Dabei hatte Fabian Klos (3./4.) für den Aufsteiger früh zwei gute Chancen, scheiterte aber an Torwart Florian Sippel. Effizienter agierte in einer intensiven und teilweise hektischen Partie Kaiserslautern. Occéan traf gleich nach der ersten Ecke per Kopf, kurz vor der Pause erhöhte Idrissou auf 2:0.

In Halbzeit zwei mühten sich die Bielefelder zwar um den Anschlusstreffer, aber die Gäste ruhten sich nicht auf ihrem Vorsprung aus. Im Gegenteil. Kaiserslautern war spielerisch eindeutig besser, und nach einem Foul von Arminia-Keeper Patrick Paltins an Karim Matmour sorgte Idrissou vom Elfmeterpunkt für die Entscheidung. 

SC Paderborn schlägt St. Pauli

Der SC Paberborn besiegte am Freitagabend unterdessen überraschend den FC St. Pauli beim Auswärtsspiel mit 1:2 (0:0). St. Pauli hat in der 2. Fußball-Bundesliga somit einen herben Rückschlag hinnehmen müssen. Für Paderborn trafen Mahir Saglik (49.) und Johannes Wurtz (78.), den zwischenzeitlichen Ausgleich hatte vor 28.022 Zuschauern im Millerntor-Stadion Christopher Nöthe (66.) erzielt. Das Team von Trainer Michael Frontzeck fiel vom vierten auf den fünften Platz zurück.

In der ersten Halbzeit blieb St. Pauli jeden Nachweis schuldig, ein ernsthafter Aufstiegsaspirant zu sein. Im Gegenteil: Der Abstiegskandidat Paderborn war die bessere Mannschaft. In der 28. Minute ließen die Ostwestfalen eine exzellente Chance zur Führung ungenutzt: Wurtz köpfte im Anschluss an einen Freistoß von Alban Meha den Ball aus drei Metern am leeren Tor vorbei. St. Pauli kam vor der Pause zu keiner richtigen Torchance. Die Quittung für ihren trägen Auftritt bekamen die Kiezkicker kurz nach dem Wiederbeginn. Der frühere St.-Pauli-Profi Saglik markierte das 0:1. St. Pauli bemühte sich um den Ausgleich, doch erst der neun Minuten zuvor eingewechselte Joker Nöthe traf. Wurtz machte mit seinem Tor in der Schlussphase aber die Überraschung perfekt.

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