Aufräumarbeiten nach Bahnunfall dauern an

Nicht geht mehr: Die Bahnverbindung zwischen Münster und Coesfeld bleibt auch am Montag gesperrt. Am Freitagabend waren 16 Menschen verletzt worden, als eine Regionalbahn gegen einen Autotransporter prallte.

Dabei werde auch das Gleisbett untersucht. Mit einer Freigabe der Strecke ist nach Angaben des Sprechers vermutlich erst am Dienstag zu rechnen.

Bei dem Unglück zwischen Münster und Havixbeck waren am Freitagabend nach Polizeiangaben insgesamt 16 Menschen verletzt worden; Lokführer und Lastwagenfahrer wurden schwer verletzt. Auf der Strecke ersetzen seit dem Wochenende Busse den Bahnverkehr.

Nach Ermittlung der Polizei hatte der 42-jährige Fahrer des Autotransporters am Freitagabend auf dem Bahnübergang rangiert. Als er bemerkte, dass die Schranken sich senkten, war es schon zu spät. Der Lastwagen wurde von einer Regionalbahn erfasst, mehrere Autos vom Transporter geschleudert. Der Sattelschlepper wurde durch den Aufprall mitgerissen und unter dem Zug eingeklemmt. Ein Teil des Wracks lag in einem Teich neben der Bahnstrecke.

Lkw und Zug ineinander verkeilt

Am Sonntag waren drei Kräne und zwei Hilfszüge im Einsatz, um Lastwagen und Zug, die völlig ineinander verkeilt waren, voneinander zu trennen. Anschließend wurde der Zug zur Reparatur nach Münster gebracht.

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