Ausstellung über NS-Zeit in Westfalen
Bild: LWL

Eine Wanderausstellung über verwischte Spuren der NS-Zeit startet am Sonntag in Lemgo. Das Bild zeigt das Fotoalbum der jüdischen Schwestern Emma und Helene Terhoch aus Drensteinfurt, das in der Ausstellung gezeigt wird.

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"Diese Biografien sind in der Region und an den Orten von Leiden und Gewalt verankert", erläuterte Ausstellungsmacherin Anna Gomoluch am Donnerstag. "Ihre individuellen Schicksale fordern auf, nachzufragen und hinzuschauen."

Was aus der NS-Zeit ist heute noch sichtbar?

Die Ausstellung "Verwischte Spuren" des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) zeige, welche Informationen, Objekte und Hinweise zu der Nazi-Zeit heute überhaupt noch sichtbar seien.

 

Die LWL-Schau "Verwischte Spuren" ist vom 17. Juli bis zum 18. September in Lemgo zu sehen. Danach wandert sie durch sieben weitere westfälische Museen in Gütersloh, Hamm, Büren, Dorsten, Höxter, Recklinghausen und Schwelm.

Die Schau basiert auf den Sammlungen der westfälischen NS-Gedenkstätten und bürgerschaftlichen Initiativen.

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