Auto-Gewinner verliert im Korken-Streit
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Um solch einen  Kronkorken aus einer Gewinnaktion der Brauerei Krombacher drehte sich der nun vor Gericht entschiedene Streit unter Freunden.
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Da die Freunde zuvor beschlossen hätten, die Ausgaben des Ausflugs zu teilen, bei dem der Gewinn entstand, seien sie alle auch dessen „Miteigentümer„ urteilte das Gericht am Donnerstag. Der beklagte Mann könne den überraschenden Gewinn nicht einfach für sich behalten.

Eine frühere Freundin hatte geklagt und sich jetzt durchgesetzt. Einen Vergleich hatten die Beteiligten abgelehnt.

Die Clique hatte bei einem Wochenendausflug gemeinsam getrunken und die Kronkorken der Bierflaschen achtlos auf den Tisch geworfen. Der Beklagte aus dem sauerländischen Schmallenberg fischte sich einen heraus und entdeckte darauf das Symbol für den Hauptpreis eines Gewinnspiels der Brauerei. Er erhielt das Auto. Eine Frau, die mit am Tisch saß, fordert jedoch ein Fünftel des Gewinns, umgerechnet in bar einen Anteil von 5736 Euro. Der Mann wollte allerdings zur Wiedergutmachung nur etwa 1000 Euro zahlen. Die Kammer sprach der Frau nun 4268 Euro zu. Sie setzte nach Angaben eines Gerichtssprechers bei der Berechnung der Summe lediglich 80 Prozent des Listenpreises für den Wagen an, da dieser beispielsweise aufgrund von Rabatten am Markt kaum erzielbar sei.

Beide Parteien können noch in Berufung gehen. Die Anwältin der klagenden Frau zeigte sich aber zufrieden mit der Entscheidung. Da das Urteil sich ausschließlich auf den von der Klägerin erhobenen Anspruch bezieht, bedeutet es nicht automatisch, dass die anderen Cliquenmitglieder die gleiche Summe bekommen. Sie müssten dem Gerichtssprecher zufolge selbst Klage einreichen.

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