Autofahrer rast in Menschengruppe
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Im sauerländischen Iserlohn ist ein Mann mit seinem Auto auf eine Menschengruppe zugerast. Ermittelt wird, ob dies vorsätzlich geschah.
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Ein 20-jähriger Mann hatte sich laut Mitteilung am Samstag der Polizei in Iserlohn gestellt und sich als der Fahrer des Autos ausgegeben. Nach Angaben eines Polizeisprechers werde jetzt nach seiner Vernehmung wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung oder des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt. Die Hintergründe sind offen. 

Gezielt auf fünf Personen zugefahren

Ein Autofahrer war im sauerländischen Iserlohn (Nordrhein-Westfalen) in eine Menschengruppe gefahren, die sich an einem Spielplatz aufgehalten hatte.  Nach bisherigen Ermittlungen soll sie der Autofahrer sich am Donnerstagabend der Gruppe von etwa 30 Menschen zunächst langsam genähert haben. Dann habe er den Wagen beschleunigt und sei auf etwa fünf Personen zugefahren. Danach habe das Auto gewendet und sei davongefahren. Nach Zeugenangaben verließ die Gruppe den Spielplatz dann in verschiedene Richtungen.

„Milieu-Tat“ wird nicht ausgeschlossen

Als die Polizei eintraf, befand sich ein leicht verletzter 19-Jähriger vor Ort. Er wurde im Krankenhaus behandelt. Ob er angefahren wurde, sei jedoch noch unklar, hieß es. Der junge Mann hat sich laut Polizeisprecher auch am Montag dazu nicht äußern wollen.

Eine Mordkommission ermittelt. Polizei und Staatsanwaltschaft schließen eine "Milieu-Tat" nicht aus. Die Ermittler suchen weitere Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben.

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