Autozulieferer Hella verbucht Rekordumsatz
Mehr als nur Leuchten: Hella liefert der ganzen Autoindustrie Module zu - wie etwa diese PKW-Front, die im Werk Lippstadt hergestellt wird.

Zu den Wachstumstreibern zählt Jürgen Behrendt, persönlich haftender Gesellschafter des Familienunternehmens, die Internationalisierung der Geschäfte. So sei Hella rund um den Globus mit 70 Standorten vertreten und betreibt 25 Fertigungsstätten, acht davon in Deutschland.

In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung schloss Behrendt einen Börsengang des Automobilzulieferers nicht aus. Konkrete Absichten gebe es aber nicht, wie der Firmenchef auf Nachfrage der „Glocke“ betonte. „Oberstes Ziel ist es, Hella als Familienunternehmen zu erhalten“, versicherte Behrendt. Organisches Wachstum habe Vorrang vor Akquisitionen.

Zum Erfolgsrezept des Mittelständlers gehört laut Hella-Sprecher Dr. Markus Richter auch die intensive Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern rund um den Globus. Ingesamt gebe es zehn Joint Ventures, darunter eines mit einem koreanischen Partner, der Zulieferer des Autoherstellers Hyndai ist. Solche Partnerschaften nutzten bei der Erschließung neuer Märkte. „Wir haben daher unsere Kontakte zum koreanischen Markt“, sagte Richter.

Im asiatisch-pazifischen Raum macht Hella derzeit 14 Prozent des Umsatzes. Für Hella-Chef Behrendt ist es ein Schlüsselmarkt: „Wir werden dort weiter expandieren.“

SOCIAL BOOKMARKS