Bethel zieht positive Jahresbilanz
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Pastor Ulrich Pohl, Chef der von-Bodelschwinghschen-Stiftungen Bethel, stellte gestern die Jahresbilanz für 2018 vor.
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Bethels Vorstandsvorsitzender Pastor Ulrich Pohl und Dr. Rainer Norden, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Finanzvorstand, zeigten sich zufrieden mit dem positiven Jahresergebnis für 2018 in Höhe von 8,5 Millionen Euro. Es wurde ein gegenüber dem Vorjahr um 1,1 Prozent höherer Umsatz von 1,25 Milliarden Euro erzielt.

Zahl der Mitarbeiter steigt 

„Damit haben die von-Bodelschwinghschen-Stiftungen ein befriedigendes wirtschaftliches Ergebnis erreicht“, betonte Norden. Dieses Ergebnis werde vollständig in die diakonische Arbeit Bethels reinvestiert.

Mit 19.670 Mitarbeitern hat Bethel 2018 in den Einrichtungen, Kliniken, Werkstätten und Diensten mehr als 230.000 Menschen behandelt, betreut, gepflegt, gefördert oder ausgebildet. Die um 3,2 Prozent gestiegene Mitarbeiterzahl ist Folge eines entsprechenden Personalausbaus in der Behindertenhilfe, aber auch im Krankenhausbereich.

Regionalisierung der Angebote ausgebaut

Bethel ist inzwischen in 8 Bundesländern an mehr als 280 Standorten aktiv. So seien 2018 neue Betreuungs- und Wohnangebote für Menschen mit Behinderungen vor allem im Ruhrgebiet und in Brandenburg entstanden, betonte Pohl.

Die Regionalisierung der Angebote für Menschen mit Behinderungen ist im Sinne der Inklusion weiter vorangetrieben worden: „Dabei geht es um wohnortnahe Unterstützung und Versorgung von Menschen mit Behinderungen im Stadtviertel“, sagte Norden. Gesellschaftliche Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben für Menschen mit Behinderungen seien so besser möglich.

Hohe Summe an Spenden

Für die diakonische Arbeit erhielt Bethel 2018 Spenden und Nachlässe aus dem gesamten Bundesgebiet und darüber hinaus in Höhe von 54,5 Millionen Euro. Dankbar unterstrich Pohl, wie wichtig die Unterstützung durch Freunde und Förderer für Bethel sei.

Er wies auch auf die wachsende Zahl von Nachlassgebern hin. „Die insgesamt hohe Summe zeigt das große Vertrauen der Freunde und Förderer in unsere Arbeit, das werden wir mit unserem Engagement für die Menschen in Bethel weiter rechtfertigen“, sagte der Bethel-Chef.

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