Bewährungsstrafe nach Angriff auf Sohn
 

 Er hat eine erheblich verminderte Intelligenz und weist eine Persönlichkeitsstörung auf. Der Mann hatte sich am Tattag im Februar über seinen Sohn geärgert, weil er ihn angelogen hatte. Erst hatte er das Kind geschlagen. Als es dann in der gefüllten Badewanne lag, drückte der Vater seinen Kopf unter Wasser. Die Lebensgefährtin kam zur Hilfe herbei und rettete dem Jungen vermutlich das Leben. Die Richter sprechen den Mann der Misshandlung von Schutzbefohlenen und der gefährlicher Körperverletzung schuldig. Der 30-Jährige war ursprünglich wegen versuchten Totschlags angeklagt gewesen. Doch im Prozess kamen die Richter zu der Überzeugung, dass dieser Tatvorwurf nicht aufrechtzuerhalten sei.

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