Bielefeld: Schockanrufer lassen nicht locker
Die Polizei warnt vor Trickbetrügern, die mit Schockanrufen ihre Opfer und Druck setzen und Bargeld abkassieren wollen.
Der Anrufer gab sich zunächst als ihr verletzter Sohn aus und wollte das Gespräch dann weiterreichen. Die ältere Dame legte aber sofort auf und vereitelte damit auch den erneuten Versuch der Ganoven, an ihr Bargeld zu gelangen.
Erfolgreicher waren Betrüger mit einem Schockanruf bei einer 66-jährigen Bielefelderin. Der Ganove gab sich als Rechtsanwalt aus und behauptete, die Tochter der Dame sei gestürzt und habe dabei ein anderes Mädchen verletzt. Er forderte die Erstattung der Behandlungskosten und Schmerzensgeld in Höhe von 3000 Euro, würde im Gegenzug auch auf eine Strafanzeige gegen die Tochter verzichten. Zwanzig Minuten später klingelte der angebliche Bruder des verletzten Mädchens an der Wohnungstür und nahm das Bargeld in Empfang. Er unterschrieb eine Quittung, die ihr der „Rechtsanwalt“ in dem vorangegangenen Telefonat auf Russisch diktiert hatte und verschwand.

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