Bielefeld heiß auf Pokalhit gegen Gladbach
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Gegen Werder Bremen war Arminia Bielefeld - hier mit Fabian Klos (l.) und Julian Börner - bereits erfolgreich. Am Mittwochabend trifft der Erstliga-Schreck nun im Viertelfinale des DFB-Pokals auf Borussia Mönchengladbach.

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Der souveräne Tabellenführer der 3. Liga würde bei einer weiteren Überraschung gegen Borussia Mönchengladbach im dritten Pokal-Halbfinale nach 2005 und 2006 auch weitere Schulden tilgen können. Bielefelds Trainer Norbert Maier startete und beendete seine Spielerkarriere am Gladbacher Bökelberg. Beide Teams haben einen Lauf: Bielefeld ist seit 17 Pflicht-Heimspielen, Mönchengladbach seit sieben Partien unbesiegt. Zuletzt verloren die Borussen in Bielefeld vor mehr als zwölf Jahren.

Trainer Lucien Favre hat den elften Halbfinaleinzug des DFB-Pokalsiegers von 1995 fest im Blick. „Es wird schwer, aber da müssen wir durch“, sagte Favre, der eventuell drei Tage vor der Bundesliga-Partie gegen Borussia Dortmund auf einigen Positionen wechseln könnte. (Bisherige Pokalbilanz: 1 Niederlage, 0:3 Tore)

Um 20.30 Uhr heißt es dann „Anstoß“ im Spiel Bayer Leverkusen gegen Titelverteidiger Bayern München. Favoritenschreck. Die Vorzeichen für Bayer 04, wie 2009 den 17-maligen Rekordgewinner am Einzug in das Halbfinale zu hindern, stehen gut. Schließlich muss der FC Bayern ohne das Star-Quartett Arjen Robben, Franck Ribéry, David Alaba und Bastian Schweinsteiger in der mit 30 210 Zuschauern ausverkauften BayArena antreten.

Die Werkself kann dagegen mit großem Selbstvertrauen in das Topspiel gehen: Zuletzt gewannen die Bayer-Profis fünf Bundesliga-Begegnungen hintereinander und blieben dabei ohne Gegentor. Am Ostersamstag meisterten die Leverkusener die Generalprobe für den Pokal mit einem 4:0 gegen den Hamburger SV. Dabei schonte Bayer-Trainer Roger Schmitt sogar Stammspieler wie Hakan Calhanoglu, Heung-Min Son und Emir Spahic. Ob sie in die Startelf zurückkehren, ließ der Chefcoach noch offen.

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