Bilder zeigen „Human Footprints“
 Foto: eoVision GmbH

Satellitenbild einer Kreisbewässerung. Eine 56 Aufnahmen, die ab Donnerstag im Naturkundemuseum Münster zu sehen sind.

 Foto: eoVision GmbH

 Besucher bekommen Ein- und Ausblicke aus dem Weltall zu den Themen Großstädte, extreme Siedlungsformen, Tourismus, Bergbau, Landwirtschaft, Verkehr und Energie. Auch Nordrhein-Westfalen ist zu sehen: die Münsterländer Parklandschaft ebenso wie die Möhnetalsperre oder das Winterberger Hochland mit dem Kahlen Asten.

Die Betrachter sollen auf eine visuelle Weltreise gehen, die neben Schauplätzen wie Venedig und New York auch zahlreiche noch kaum beachtete Orte zum Ziel hat. Nicht der Mensch selbst wird in der Ausstellung sichtbar, sondern das Ergebnis seines gestalterischen Eingreifens. So werden großflächige Rodungen oder Änderungen etwa im Zusammenhang mit dem Klimawandel sichtbar.

 „Momentaufnahmen des Planeten öffnen das Bewusstsein und lassen die Verantwortung des Menschen für die eigene Zukunft erkennen“, sagt Museumsdirektor Dr. Alfred Hendricks. „Seit Jahrtausenden breitet sich der Mensch auf der Erde aus und gestaltet seinen Lebensraum in zunehmendem Maße um.

Wie stark er die Landschaften und Ökosysteme auf der Erde durch sein Handeln beeinflusst, beschreibt der Begriff ,Human Footprint’“, ergänzt Paul Schreilechner von eoVision. Das Unternehmen aus Salzburg hat die Ausstellung gemeinsam mit dem Haus der Natur in Salzburg und dem Museum für Naturkunde in Münster konzipiert. „Das anhaltende Bevölkerungswachstum trägt gemeinsam mit dem steigenden Lebensstandard zu einer ständigen Intensivierung der Nutzung bei. Als Folge sind die erneuerbaren Ressourcen derzeit fast dreifach übernutzt“, so Schreilechner.

EoVision engagiert sich in zahlreichen Bildungs- und Forschungsprojekten, um das Bewusstsein für die Notwendigkeit eines schonenden Umgangs mit der Umwelt und einer nachhaltigen Nutzung der Rohstoffe und Ressourcen der Erde zu fördern.

Eintrittskarten für die Ausstellung sind für 3 Euro beziehungsweise 5,50 Euro dienstags bis sonntags von 9 bis 18 Uhr im Museum für Naturkunde, an der Sentruper Straße 285 in Münster erhältlich.

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