Blindgänger im Klinikviertel entschärft
Symbolbild: dpa
Im Klinikviertel in Münster ist eine Bombe entschärft worden. Für die Entschärfung mussten im Radius von 250 Metern alle Gebäude evakuiert werden. Mehr als 500 Menschen waren betroffen.
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Um 14.35 Uhr konnte der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Arnsberg demnach die britische 250 Kilogramm schwere Bombe ohne Probleme entschärfen. Unmittelbar danach wurden die Sperrungen der umliegenden Bereiche aufgehoben und durch die Feuerwehr wieder freigegeben. Die Evakuierung wurde ebenfalls aufgehoben.

170 Rettungskräfte bei der Evakuierung im Einsatz

Die Fliegerbombe mit einem mechanischen Aufschlagzünder war im Vorfeld von Bauarbeiten entdeckt und am Freitag (2. November) geplant freigelegt worden. Um die Entschärfung vornehmen zu können, wurde das Gebiet im Umkreis von rund 250 Metern um die Fundstelle evakuiert. Die Evakuierung verlief reibungslos.

Dazu habe besonders auch die gute Vorbereitung der betroffenen Kliniken, Institute, des Altersheimes Martin-Luther-Haus und der WWU beigetragen, teilte die Verwaltung weiter mit.

Während der Evakuierung gab es eine Betreuungsstelle in den Räumen der Michaelschule an der Appelbreistiege. Dort wurden 12 Personen betreut. Im Einsatz befanden sich 170 Kräfte der Feuerwehr, Polizei und der Hilfsorganisationen.

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