Blitzmarathon: Polizei veröffentlicht Bilanz
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Beim Blitzmarathon in Nordrhein-Westfalen waren am Dienstag 3500 Beamte an 3000 Messstellen im Einsatz.
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Während im Kreis Gütersloh etwa sechs Prozent der überprüften Fahrer zu schnell unterwegs waren, lag diese Quote im Kreis Warendorf deutlich niedriger. Dort fuhren nur etwa 3,5 Prozent der überprüften Fahrzeuge zu schnell.

Traurige Höchstgeschwindigkeit im Kreis Gütersloh: In Rietberg wurde ein Autofahrer auf der B64 mit 125 - bei erlaubten 70 Stundenkilometern - erwischt. Er muss ein Bußgeld von 240 Euro zahlen, bekommt vier Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot. In Gütersloh wurde ein Autofahrer Am Schlangenbach mit einer Geschwindigkeit von 59 - bei erlaubten 30 Stundenkilometern - gemessen.  Auch er muss in die Geldbörse greifen und 100 Euro zahlen. Dazu erhält er drei Punkte in Flensburg.

16.127 Fahrzeuge und etwa 500 Radfahrer kontrolliert

Von 16.127 kontrollierten Fahrzeugen mussten 1033 ein Verwarngeld zahlen, davon 1002 wegen überhöhter Geschwindigkeit. Gegen 119 Verkehrsteilnehmern wird ein Bußgeldbescheid wegen überhöhter Geschwindigkeit ergehen. Vier Autofahrer mussten ihren Führerschein abgeben.

Im Zuge der Fahrradkontrollen wurden 92 Fahrradfahrer mit einem Verwarnungsgeld belegt, insbesondere wegen der Benutzung falscher Radwege oder Fahrbahnteile. Insgesamt hatte die Polizei etwa 500 Radfahrer kontrolliert.

50 Beamte eingebunden

In den vierten Blitzmarathon waren neben 50 Beamten der Kreispolizeibehörde auch der Kreis und die Stadt Gütersloh sowie die Royal Military Police als Ordnungspartner eingebunden, hieß es in der Bilanz.

Im Rahmen des Einsatzes waren kreisweit 52 Kontrollstellen an wechselnden Stellen eingerichtet, darunter sechs sogenannte „Wutpunkte“, die bereits beim zweiten Blitz-Marathon von Bürgern vorgeschlagen worden waren. Darüber hinaus hatte die Polizei unter Beteiligung von Mountainbike-Streifen 18 Kontrollstellen zum Schutz von Radfahrern eingerichtet.

Deutlich weniger Verstöße im Kreis Warendorf

Im Kreis Warendorf wurden nach Angaben der Polizei deutlich weniger Verkehrsverstöße festgestellt als an anderen Tagen. „Die meisten Verkehrsteilnehmer verhalten sich vorschriftsgemäß“, hieß es in einem Polizeibericht. Etwa 3,5 Prozent der überprüften Fahrzeuge fuhren zu schnell, deutlich weniger als an anderen Tagen.

Der schnellste Autofahrer wurde auf der B475 in Ennigerloh-Westkirchen gemessen. Er fuhr 78 statt der erlaubten 50 Stundenkilometer.

Von den überprüften 7000 Fahrzeugen fuhren 261 zu schnell. Sechsmal wurden Verstöße gegen die Gurtenpflicht festgestellt, ein Fahrer stand unter Drogeneinfluss. Die Polizei zählte 23 sonstige Verstöße, darunter einmal Fahren ohne Führerschein.

Die Kontrollierten Radfahrer begingen 22 Verstöße, zwei Verstöße wurden gegen Radfahrer begangen.

Den ganzen Tag über waren die Teams der Polizei und des Kreises Warendorf an 48 Kontrollstellen unterwegs.

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