Blutmond gut über Westfalen zu sehen
Über Westfalen war der Blutmond am Montagmorgen bestens zu sehen.

Er erscheint dann dunkelrot am schwarzen Nachthimmel. Wenn der Mond aus dem Kernschatten tritt, wird der Mond zunehmend wieder silbrig-glänzend sichtbar. 

Zu einer Mondfinsternis kann es nur bei Vollmond kommen. Sonne, Erde und Mond liegen bei einer Mondfinsternis exakt auf einer Linie.

Das Schauspiel begann gegen 4.34 Uhr, als der Vollmond langsam in den Kernschatten der Erde rückte. Um 5.41 Uhr ist der Mond vollkommen im Kernschatten verschwunden - die totale Mondfinsternis begann. Die Strahlen der Sonne werden in der Atmosphäre der Erde gebrochen. Da nur das langwellige rötliche Licht zum Mond gelangte, schimmerte dieser rötlich. Etwa eine Stunde lang konnte der "Blutmond" bestaunt werden, bevor er um 6.44 Uhr langsam aus dem Kernschatten herausrückte und damit die Hauptphase der totalen Mondfinsternis endete. Um 7.51 ist der Vollmond wieder vollständig und ohne jede Abschattung zu sehen.

Da der Mond gerade auf einem besonders erdnahen Abschnitt seiner in etwa elliptischen Bahn ist, erscheint er zudem besonders groß.

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