„Bombe“ entpuppt sich als Seifenspender
Schreck am späten Montagabend: Ein verdächtiger Gegenstand hat am Montagabend in Steinfurt zur Räumung einer Notunterkunft geführt. Herbeigerufene Experten stellten aber schnell fest: Es handelte sich bei dem Objekt nur um einen aus der Wand gerissenen Seifenspender.

 Wie die Polizei berichtet, meldeten Mitarbeiter des in der Unterkunft eingesetzten Sicherheitsdienstes der Polizei gegen 22.10 Uhr einen verdächtigen Gegenstand, den sie in Toilettenbereich der Notunterkunft für Zuwanderer an der Dornierstraße aufgefunden hatten. An dem etwa 20 mal 10 mal 5 Zentimeter großen Gegenstand waren zwei größere Batterien angebracht. Dazu ragten Drähte aus dem Objekt heraus. Da eine Gefährdung der Bewohner nicht auszuschließen war, wurde die Notunterkunft umgehend geräumt. Die 152 Bewohner wurden in einer Turnhalle untergebracht und von Mitarbeitern der Stadt Steinfurt und des Deutschen Roten Kreuzes betreut. Nach Hinzuziehung eines Experten für die Entschärfung von unbekannten Spreng- oder Brandvorrichtungen stellte sich heraus, dass es sich bei dem mutmaßlichen Sprengkörper um einen aus der Wand gerissenen elektrischen Seifenspender handelte. Unmittelbar danach, gegen 2.30 Uhr, konnten die Zuwanderer die Unterkunft wieder beziehen, heißt es in der Mitteilung der Polizei abschließend.

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