Brandstifter richten Schaden von einer Million an
Für mehr als 16 Brände sind drei junge Männer aus Bielefeld verantwortlich. Unter anderen zündete sie Pfingsten eine Lagerhalle einer Recycling-Firma in Bielefeld an.

Laut Pressemitteilung der Ermittlungskommission haben die Männer die Taten „größtenteils eingestanden“. Die Gesamthöhe der entstandenen Sachschäden wird auf circa eine Million Euro geschätzt. Unter den angezündeten Objekten waren leere Wohnhäuser, Werkstätten und Gartenlauben. Die drei waren bereits seit Februar 2009 im Raum Bielefeld-Sieker aktiv.

Bei den Männern handelt es sich um zwei Brüder, 22 und 24 Jahre alt, und um einen 23-Jährigen. Die Brüder sitzen nach wie vor in Untersuchungshaft, während sich der 23-Jährige kooperativ zeigte und wieder entlassen wurde.

Die Polizei geht davon aus, dass die drei jungen Männer auch noch für weitere Brandstiftungen verantwortlich sein können, die sich in den vergangenen beiden Jahren im Raum Bielefeld-Sieker ereigneten. Ein Nachweis sei nach Einschätzung der Ermittler allerdings nicht mehr möglich.

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