Britische Soldaten aus OWL zu Olympia
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2000 britische Soldaten werden aus Deutschland abgezogen, um mit für die Sicherheit bei den olympischen Spielen in London zu sorgen.
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Der britische Geheimdienst-Ausschuss zeigte sich besorgt über die Sicherheitslage und das mit den Sommerspielen verbundene Risiko. Insgesamt werden 17 000 Armeeangehörige im Einsatz sein. Die Aufstockung bedeute eine weitere Belastung für die ohnehin stark geforderten Sicherheitskräfte, sie sei aber aus Sicherheitsgründen geboten gewesen, sagte Verteidigungsminister Philip Hammond.

Zuvor hatte die für die Olympischen Spiele mit zuständige private Sicherheitsfirma G4S erklärt, sie könne nicht genügend Wachleute zur Verfügung stellen. Bei den Olympischen Spielen in London sind vom 27. Juli an mehr als 40 000 Soldaten, Polizisten, private Sicherheitsleute und Freiwillige im Einsatz.

Viele Mitarbeiter am Flughafen nicht ausreichend ausgebildet

In einem am Donnerstag vorgelegten Bericht kritisierte zudem der Chef-Inspekteur für Grenzfragen und Einwanderung, John Vine, dass viele zusätzliche Mitarbeiter an der Einreisekontrolle am Londoner Flughafen Heathrow für den Besucheransturm während Olympia nicht ausreichend ausgebildet seien. Es gebe bei den Behörden Vorbehalte, Mitarbeiter zu beschäftigen, die nur eine Grundausbildung absolviert und keine Erfahrung bei der Einwanderung hätten, hieß es in dem Papier.

Das Zusatzpersonal brauche sogar noch länger als bei der gewöhnlichen Abfertigung eintreffender Passagiere, obwohl den Reisenden weniger Fragen gestellt werden müssten, hieß in dem Bericht. Um die erwartete Einreise von rund 100.000 Passagieren pro Tag bewältigen zu können, heuerten die Grenzbehörden demnach auch frühere Mitarbeiter wieder an.

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