Bundesweite Verkehrszählung startet
Bild: Straßen.NRW

Bis zum 30. September wird der Straßenverkehr in NRW an 8556 Messstellen erhoben. An der Hälfte der Standorte wird - wie hier - manuell mit Block und Stift gezählt.

Bild: Straßen.NRW

Nach Angaben der Bundesanstalt für Straßenwesen sollen so die Verkehrsentwicklung beurteilt und neue Straßen geplant werden. Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen sind 8556 Messstellen für die am Dienstag beginnende und bis zum 30. September dauernde Erhebung ausgewählt worden. An rund der Hälfte der Standorte sitzen Helfer mit Warnwesten auf Klappstühlen auf Brücken, im Auto auf dem Rastplatz oder am Straßenrand und notieren die Verkehrsbelastung.

Außer Block und Stift kommt auch modernste Technik zum Einsatz. Erstmals wird der Verkehr über Seitenradargeräte erfasst, die in die Leitpfosten integriert sind. In NRW gibt es 147 Seitenradargeräte sowie 340 Dauerzählstellen, die in die Fahrbahn eingelassen sind.

Wie Straßen.NRW mitteilt, werden systematisch die Fahrzeuge auf allen Autobahnen und Bundesstraßen gezählt, in Nordrhein-Westfalen zusätzlich auf allen „klassifizierten“ Straßen - also auch den Landes- und Kreisstraßen - sowie auf besonders hoch belasteten innerörtlichen (kommunalen) Hauptverkehrsstraßen.

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