Chillida-Bänken droht der Verkauf
Bild: Stadt Münster
Eduardo Chillidas Skulptur „Toleranz durch Dialog“ gehört der der Portigon AG, Rechtnachfolgerin der WestLB. Und die könnte das symbolträchtige Kunstwerek in Münsters Rathausinnenhof verkaufen.
Bild: Stadt Münster

Sollten die Chillida-Bänke verkauft werden, wollen sich Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe und seine Vorgänger dagegen stellen. Denn die beiden Stahlbänke hatte der spanische Künstler in den 80er-Jahren eigens für Münster und diesen Standort entworfen. 

Während der Ausstellung „Skulptur Projekte 1987“ standen die Chillida-Bänke zunächst auf dem Servatiiplatz. 1993 kaufte die WestLB das Kunstwerk und stellte es der Stadt Münster zu ihrem 1200-jährigen Bestehen als Dauerleihgabe zur Verfügung.

Seitdem steht das Werk an seinem eigentlichen Bestimmungsort hinter dem historischen Rathaus. Es symbolisiert die Verhandlungen zum Westfälischen Frieden und transportiert die geschnitzten Bänke, auf denen die Delegierten von 1643 bis 1648 debattierten, an die Öffentlichkeit.

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