„Der Schatz im Silbersee“ liegt in Elspe
und Kai Noll (l.) als Old Shatterhand und Jean-Marc Birkholz als Winnetou reiten auf der Naturbühne in Lennestadt-Elspe (Kreis Olpe) während der Präsentation der neuen Inszenierung von Karl Mays „Der Schatz im Silbersee“. 

Kieper, der in der aktuellen Inszenierung auch den Sam Hawkens verkörpert,  gehört seit 22 Jahren zum Ensemble der Karl-May-Festspiele in Elspe, einem Ortsteil von Lennestadt (Kreis Olpe). Erst als Bühnentechniker, seit dem Jahr 2000 als Mann für die Spezialeffekte auf der Naturbühne.

An der Sprengschule Dresden erlernte der Hagener unter professioneller Anleitung das Handwerk des Pyrotechnikers. Die Naturbühne kenne er in- und auswendig, sagt Kieper nach der  Generalprobe für den „Schatz im Silbersee“. Als freundlicher Sam Hawkens mit rot gefärbtem Bart, Tierfell über der ledernen Fransenjacke und einem großkalibrigen Gewehr in den Händen, erklärt der Experte für Knall und Feuerball dem Besucher die Pyrotechnik.

Kurz zuvor auf der Naturbühne ist Hawkens – unbemerkt von den Zuschauern – hinter einem Holzbau verschwunden, um ganz Kieper zu sein. Per Funk zündet er aus seinem Versteck die gewaltigen Explosionen und meterhohen Feuersäulen, die die „Dogfish“ und die Banditen buchstäblich von der Bildfläche verschwinden lassen.

„Alles prima gelaufen“, freut sich Kieper. Die Tüftelei in der Erprobungsphase „von ganz klein nach größtmöglich“ habe sich gelohnt. Wie genau er die explosive Schau hingekriegt hat, bleibt sein Geheimnis. Die Sicherheit für Mitspieler und Publikum hat immer Vorrang.

 „Der Schatz im Silbersee“ mit Winnetou (Jean-Marc Birkholz) und Old Shatterhand (Kai Noll) prägt die Sommersaison in Elspe. Die Premiere findet am Samstag, 20. Juni, statt, die voraussichtlich letzte Aufführung ist am Sonntag, 6. September.

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