Doppeldecker muss auf Wiese notlanden
Bild: Andreas Eickhoff
Glimpflich geht die Notlandung dieses Doppeldeckers in Oerlinghausen aus: Die Insassen verletzten sich nur leicht. 
Bild: Andreas Eickhoff

Zwei Flugzeuge waren am Morgen in Porta Westfalica (Kreis Minden-Lübbecke) gestartet, um die rund 50 Kilometer lange Strecke nach Oerlinghausen zu fliegen. Als der erste Pilot nach rund 20 Minuten Flugzeit auf dem Segelflugplatz von Oerlinghausen aufgesetzt hatte, griff er einen Funkspruch des im zweiten Flugzeug sitzenden Piloten auf. Danach habe das Flugzeug mit Motoraussetzern zu kämpfen gehabt. Um nicht in den Bäumen zu landen, die den Flugplatz umgeben, kündigte der Pilot an, eine angrenzende Wiese als Notlandeplatz zu nehmen.

Dort landete der Doppeldecker, wobei sich das Flugzeug kurz vor dem Stehenbleiben noch auf den Kopf stellte. Als die Feuerwehr am Unglücksort eintraf, waren beide Insassen schon aus dem Doppeldecker geklettert und offenbar nur leicht verletzt. Die Einsatzkräfte stellten das Flugzeug zurück auf die Räder und streuten auslaufende Betriebsstoffe ab. Weitere Einzelheiten sind derzeit unbekannt.

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