Dorstener sollen in häusliche Quarantäne
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Die beiden Hochschullehrer Alexandra Dorschu und Stefan Habel aus Dorsten waren an Bord des Kreuzfahrtschiffes „Westerdam“, auf dem es mehrere Erkrankungen mit dem neuartigen Coronavirus gegeben hatte.  Bei beiden Westfalen verliefen Test auf den Virus negativ. Dennoch sollen sie nach ihrer Rückkehr zunächst in häuslicher Quarantäne bleiben.
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Dies habe das Robert Koch-Institut dem Kreis Recklinghausen mitgeteilt, sagte Kreissprecher Jochem Manz am Donnerstag.

Die Hochschullehrer Stefan Habel (35) und Alexandra Dorschu (34) aus Dorsten hatten in den vergangenen Tagen in einem Hotel in Phnom Penh auf ihre Weiterreise gewartet. Bereits am Sonntag sei ihnen mitgeteilt worden, dass ihre Tests auf das Coronavirus negativ gewesen seien, hatten sie der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag gesagt.

Am Freitag zurückerwartet werde auch ein Ehepaar aus Recklinghausen. Auch sie sollen zunächst in häuslicher Quarantäne bleiben.

Rückkehrer sollen Tagebuch führen

Die Rückkehrer im Kreis Recklinghausen werden laut Manz gebeten, Tagebuch zu führen, täglich ihre Körpertemperatur zu messen und sich bei Auffälligkeiten beim Gesundheitsamt zu melden. Das Amt werde die Personen einmal täglich kontaktieren und nach Symptomen fragen. Über die mögliche Dauer der Quarantäne lasse sich derzeit noch nichts sagen. Alle Maßnahmen würden mit dem RKI abgestimmt.

 Das aus Hongkong kommende Kreuzfahrtschiff „Westerdam“ hatte nach einer Irrfahrt am Donnerstag vergangener Woche im Hafen von Sihanoukville in Kambodscha angelegt. Zuvor hatte es aus Sorge vor einer Einschleppung des Coronavirus Sars-CoV-2 mehrere Häfen nicht anlaufen dürfen.

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