Dortmund und Gelsenkirchen wollen EM-Spiele
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Die Veltins-Arena bei Nacht.
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Dortmund geht mit dem Signal Iduna Park als Spielstätte des Bundesligisten Borussia Dortmund ins Rennen. Das Stadion bietet bei internationalen Spielen knapp 66.000 Sitzplätze.

Gelsenkirchen bewirbt sich mit der Veltins-Arena als Spielstätte des Bundesligisten FC Schalke 04. Das Stadion bietet bei internationalen Spielen etwa 55.000 Sitzplätze.

Gelsenkirchen: Finanzielle Belastung so hoch wie bei WM 2006

Nach Angaben eines Stadtsprechers rechnet Gelsenkirchen bei einer positiven Entscheidung mit ähnlichen finanziellen Belastungen wie bei der Weltmeisterschaft 2006 im eigenen Land. Damals investierte die Stadt rund fünf Millionen Euro, profitierte aber auch von Fördergeldern für neue Infrastruktur durch das Land. So bekam Gelsenkirchen eine neue Autobahn-Abfahrt an der Autobahn A42. Grund für Nachverhandlungen mit dem DFB über die finanziellen Rahmenbedingungen sieht die Stadt nach Auskunft von Stadtsprecher Martin Schulmann nicht.

Dortmund: Anfängliche Unklarheiten sind beseitigt

Die Dortmunder Bewerbung sei auf dem Weg zum DFB nach Frankfurt, sagte ein Stadtsprecher am Freitag. Die Stadt hatte wegen anfänglicher Unklarheiten über die finanziellen Risiken ihre Bewerbung zunächst zurückgestellt. Erst nach Gesprächen unter anderem mit dem DFB befürworteten Verwaltung und Politik die Bewerbung und stellten dafür in den vergangenen Tagen die Weichen. Dortmund erwartet bei einer EM-Beteiligung etwa 100 Millionen Euro Umsatz, unter anderem durch Touristen.

Entscheidung über Fußball-EM 2024 fällt im kommenden Jahr

Bis Montag können sich die Städte offiziell beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) bewerben. Der Verband will bis Mitte September zehn mögliche EM-Austragungsorte für seine Kandidatur auswählen. Der europäische Dachverband Uefa wird die EM 2024 dann im September 2018 vergeben. Neben Deutschland will sich auch die Türkei um die Ausrichtung der EM bewerben.

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