Dr. Oetker serviert Chinesen Pizza
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Schlüsselprodukt: Dr. Oetker will den Hunger der  Chinesen auf Pizza wecken.
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„75 Prozent der Weltbevölkerung leben in Asien und Afrika“, sagte Richard Oetker, Vorsitzender der Geschäftsführung, am Dienstag im Rahmen der Bilanzpressekonferenz in Bielefeld.

Enormes Wachstumspotenzial

Oetker sieht ein enormes Wachstumspotenzial im Vergleich zu den erschlossenen Märkten wie etwa Deutschland. Um die neuen Regionen zu erobern, hat Oetker eine Einheit namens 3A (steht für Asien, Afrika und Australien) geschaffen.

Hierzulande kann der Konzern kaum noch mit Zuwächsen punkten, in den entlegenen Regionen der Welt sieht das anders aus. Oetker brachte ein augenfälliges Beispiel: In Deutschland erzielt der Konzern pro Kopf etwa acht Euro Umsatz. In Asien, Afrika und Australien sind es gerade einmal ein Cent – da bleibt reichlich Luft für Wachstum.

„Wir machen das Schritt für Schritt“

Oetker will es mit dem Engagement in fernen Regionen aber – „typisch ostwestfälisch“, so sagte der Unternehmenschef, – vorsichtig angehen lassen. „Wir machen das Schritt für Schritt“, betonte Richard Oetker. Deutschland und Europa blieben Kernmärkte für den Konzern.

In Indien werde derzeit in eine Produktionsstätte in der Nähe von Neu Delhi investiert. 400 Mitarbeiter arbeiten dort.  In China baut der Konzern in der Nähe von Schanghai eine Pizzaproduktion mit 100 Mitarbeitern auf.

Weitere Details zu den Ausbauplänen Dr. Oetkers in Indien und China, den Ernährungsgewohnheiten der Asiaten sowie Unternehmenskennzahlen in der Mittwochsausgabe der „Glocke“.

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