Drei Entwürfe für DFB-Museum im Rennen
So könnte das in Dortmund geplante Fußballmuseum aussehen. Dieser Entwurf ist einer von dreien und stammt vom Düsseldorfer Architekurbüro HPP Hentrich-Petschnigg + Partner.

 „Derzeit sind die drei Architekturbüros dabei, ihre Pläne zu überarbeiten“, sagte Stiftungs-Geschäftsführer Michael Keßeler am Dienstag. Anfang September werden die Entwürfe noch einmal den Gesellschaftern der Stiftung – der Deutsche Fußball-Bund und die Stadt Dortmund – vorgestellt. Wohl bis Ende September werde dann im Verhandlungsverfahren entschieden, welcher Entwurf den Zuschlag bekommt.

„Zwei Vorschläge haben von der Jury einen ersten Preis bekommen, die haben einen Vorsprung“, erklärt Keßeler. „Das heißt aber nicht, dass nicht auch der Drittplatzierte gewinnen kann.“ Geht alles glatt, soll Mitte 2012 mit dem Bau des Museums in unmittelbarer Nähe des Dortmunder Hauptbahnhofs begonnen werden. Dazu müsse, so Keßeler, zunächst der dort befindliche Zentrale Omnibusbahnhof an eine andere Stelle verlegt werden. Die rechtlichen Voraussetzungen dafür seien gegeben.

Der Etat für Bau und Einrichtung des Museums beläuft sich auf 36 Millionen Euro. Die Eröffnung ist für 2014 geplant. Wie genau der Name der Einrichtung lauten wird, steht Keßeler zufolge noch nicht fest. In Berlin existiert bereits ein privates „Deutsches Fußballmuseum“.

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