Drei Punkte als Geschenk für Saibene?
Bild: dpa
Setzt in Magdeburg auf Sieg: Arminias Trainer Jeff Saibene.
Bild: dpa

Heute Abend (20.30 Uhr, Sky) gastieren die Ostwestfalen zum Abschluss des fünften Spieltags in der 2. Fußball-Bundesliga beim Aufsteiger und können mit einem Sieg auf den fünften Platz vorrücken.

Magdeburg gegen Bielefeld, dieses Duell gibt es zum ersten Mal überhaupt im Profifußball, unvorbereitet tritt die DSC die Reise nach Sachsen-Anhalt allerdings nicht an. „Magdeburg wird sehr körperbetont spielen und will unbedingt den ersten Sieg in der zweiten Liga holen. Die kommen über die Zweikämpfe und die Stimmung im Stadion ins Spiel, doch wir werden dagegenhalten und fahren dahin, um zu gewinnen“, kündigt Saibene an.

Die Ausgeglichenheit seines Kaders lässt ihm einige Optionen, zumal Verteidiger Cedric Brunner nach seinem Meniskusriss früher als erwartet wieder zur Verfügung steht und vermutlich in die Startelf rückt. Der Neuzugang vom FC Zürich soll die zuletzt wackelige Defensive der Arminia (sechs Gegentore in den vergangenen beiden Spielen) stabilisieren. Offen ist noch, ob er für Jonathan Clauss rechts verteidigt oder in der Zentrale Brian Behrendt oder Julian Börner ersetzt.

Beim überzeugenden 4:1-Testspielsieg in der Länderspielpause gegen Luxemburg spielte Brunner neben Stephan Salger in der Innenverteidigung – Saibene hat die Qual der Wahl. „Wir haben 20 gleichwertige Feldspieler, aber nur 16 können am Spieltag in den Kader. Diese Entscheidungen sind brutal schwer für mich“, gibt der Trainer Einblick in sein Seelenleben: „Wir haben jetzt in zwölf Tagen vier Spiele, da werden wir alle Spieler brauchen, und es liegt auf der Hand, dass wir dann auch rotieren werden.“

Heute in Magdeburg, nächsten Samstag gegen Union Berlin, darauf den Dienstag (25. September) in Darmstadt und Freitag (28. September) gegen Köln – ein Programm, das es in sich hat.

SOCIAL BOOKMARKS