Dreist: Gemälde aus Jobcenter gestohlen
dpa
Nicht aus einem Museum, sondern aus dem örtlichen Jobcenter hat eine arbeitslose Bielefelderin am Dienstag ein Gemälde gestohlen.
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Ein Zeuge hatte in den Räumlichkeiten des Jobcenters in der Bielefelder Friedensstraße beobachtet, wie eine Frau fluchend ein Büro  im Erdgeschoss verließ und sich mit zwei Begleitpersonen in ein oberes Stockwerk begab. Kurze Zeit später kamen die drei Personen mit einem Gemälde unter dem Arm wieder in das Erdgeschoss und verließen das Jobcenter, berichtet die Polizei. Der Zeuge war der Meinung, dass es sich aufgrund der Art des Gemäldes um ein Bild des Jobcenters handeln könnte und informierte einen Mitarbeiter. 

Die daraufhin verständigte Polizei fand das Gemälde in der Wohnung der Frau, sie Frau gab den Diebstahl zu. Sie begründete den Diebstahl damit, dass sie keine ausreichenden Sozialleistungen erhalte. Um überleben zu können, müsse sie straffällig werden. Für mildernde Umstände im Strafverfahren dürfte der Rechtfertigungsversuch allerdings wohl nicht ausreichen.

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