Durchsuchungen nach Hooligan-Schlägerei
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Nach einer Hooligan-Schlägerei im September  sind am Dienstagmorgen acht Wohnungen in NRW durchsucht worden.
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Zudem seien sechs von acht verdächtigen Personen angetroffen worden, hieß es weiter. Ob es vorläufige Festnahmen gegeben habe, sagte der Sprecher nicht und verwies auf die noch laufenden Durchsuchungen.

Mit Latten aufeinander los gegangen

Die Maßnahmen fanden in Bottrop, Gelsenkirchen, Dortmund, Köln und Heiligenhaus statt. Mehrere Medien hatten am Morgen darüber berichtet.

Ende September waren teils vermummte Schläger am Sterkrader Bahnhof in Oberhausen mit Latten und Stöcken aufeinander losgegangen, zwei Personen waren verletzt worden. Mitte Oktober hatte es bereits Razzien in Oberhausen, Essen, Dinslaken und Iserlohn gegeben.

Nun ordnete das Amtsgericht Duisburg jetzt die Durchsuchung der Wohnungen von Verdächtigen an. Darunter waren zwei Wohnungen in Gelsenkirchen, eine in Bottrop, drei in Dortmund sowie jeweils eine Wohnung in Köln und in Heiligenhaus.

Neben  mehreren Dutzend elektronischen Geräten und Speichermedien stellten die Ermittler dabei auch Reizgas, Messer, frei erwerbliche Waffen, Baseballschläger sowie  Gegenstände zur Bewaffnung und Vermummung sicher.

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