Dutzende Unfälle durch Blitzeis
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Bis Freitagvormittag kann es gefährlich galtt auf den Straßen sein.
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Im östlichen Ruhrgebiet zwischen Dortmund und Lünen kam es zu mehr als 30 Unfällen binnen einer Stunde. Mehrere Menschen wurden verletzt. Bei einer Unfallserie im Kreis Paderborn mit 17 Unfällen wurden elf Menschen verletzt, einige von ihnen schwer. Auch im Kreis Olpe zählte die Polizei am Nachmittag fast 30 Unfälle. Zwei Menschen wurden hier verletzt. In den meisten Fällen blieb es bei Blechschaden. Fünf Verletzte gab es bei einem schweren Unfall im Hochsauerlandkreis. Eine 19-Jährige war bei Meschede mit ihrem Wagen auf eisglatter Straße ins Schleudern gekommen und mit einem entgegenkommenden Kleinlaster zusammengestoßen. Die Autofahrerin wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik gebracht. Eine Beifahrerin wurde schwer verletzt, die anderen leicht.

Die schwierige Lage auf den Straßen habe nicht unmittelbar mit dem Wetter zu tun, erklärte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes in Essen. Zwar habe es etwas Schnee und Sprühregen gegeben. Schuld an der Eisglätte seien aber die vom Winterdienst in den vergangenen Wochen verteilte Lauge und das Salz. „Wenn es etwas wärmer wird und taut, zieht das Salz Feuchtigkeit aus der Luft an. Friert es dann wieder, entsteht Eisglätte.“ Der Deutsche Wetterdienst warnte für die Zeit bis Freitagvormittag vor Glätte durch überfrierende Nässe. Bis Donnerstagabend könne es im Süden und Südwesten auch leicht schneien.

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