EHEC-Keim: Das sind die Symptome
Tückisch sind die EHEC-Keime. Die ersten Menschen sind an den Folgen der Krankheit gestorben.

Die Krankheit tritt überwiegend als unblutiger, wässriger Durchfall auf, begleitet von Übelkeit und Erbrechen. In schweren Fällen kommt es zu krampfartigen Bauchschmerzen, Blut im Stuhl und teilweise auch Fieber.

Der Erreger kann unabsichtlich über Fäkalspuren von Wiederkäuern oder durch kontaminierte Lebensmittel übertragen werden. Auch eine Ansteckung von Mensch zu Mensch ist möglich. Ansteckungsgefahr besteht, solange die Bakterien nachgewiesen werden können.

Die Inkubationszeit beträgt zwischen zwei und zehn Tagen, durchschnittlich liegt sie bei drei bis vier Tagen.

Das hämolytisch-urämisches Syndrom ist die schwerste Komplikation und tritt bei fünf bis zehn Prozent der EHEC-Infektionen auf. Blutiger Durchfall ist hier der häufigste Grund für akutes Nierenversagen. In seltenen Fällen kommt es zu einen unumkehrbaren Nierenversagen.

Der EHEC-Erreger ist keine Tröpfcheninfektion, sondern wird im direkten Kontakt mit Infizierten übertragen. Schützen kann man sich durch den gründliche Reinigung von Gemüse und Küchenutensilien.

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