Ehe-Aus bei den Wulffs
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Der damalige niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff und seine Frau Bettina feiern am Anfang 2010 beim 37. Deutschen Filmball im Bayerischen Hof in München. Der frühere Bundespräsident Christian Wulff und seine Ehefrau Bettina haben sich am Montag offiziell getrennt. Die Trennung kommt fast ein Jahr nach dem Rücktritt Wulffs vom Amt des Bundespräsidenten.
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Der Anwalt der Eheleute, Gernot Lehr, teilte der Nachrichtenagentur dpa am Montag mit: „Bettina und Christian Wulff haben sich am Wochenende einvernehmlich räumlich getrennt, nehmen ihre Verantwortung für ihren Sohn gemeinsam wahr und werden keine weiteren Erklärungen zu ihrer privaten Situation abgeben.“

Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf „hochrangige Kreise der CDU“ über die Trennung berichtet. Sie kommt fast ein Jahr nach dem Rücktritt Wulffs vom Amt des Bundespräsidenten am 17. Februar 2012. Laut „Bild“ haben die Eheleute am Montagmorgen eine Trennungsvereinbarung unterzeichnet.

Bettina Wulff (39) soll mit ihren beiden Söhnen im gemeinsamen Haus in Großburgwedel wohnen. Christian Wulff (53) sei dem Vernehmen nach bereits in eine Wohnung in Hannover umgezogen. Mit Rücksicht auf die Kinder sei die räumliche Trennung vereinbart worden.

Eheprobleme bereits in Bettina Wulffs Buch Thema

Bettina Wulff hatte bereits im September in ihrem Buch „Jenseits des Protokolls“ über Eheprobleme berichtet. Sie und ihr Mann hätten deshalb therapeutische Hilfe in Anspruch genommen. Bettina und Christian Wulff haben einen gemeinsamen Sohn, Linus (4). Bettina Wulff brachte ihren Sohn Leander (9) mit in die Ehe. Aus seiner ersten Ehe hat Christian Wulff Tochter Annalena, die an diesem Dienstag 20 Jahre alt wird.

Dem Rücktritt Wulffs nach nur 598 Tagen im höchsten Staatsamt war eine monatelange Affäre um einen günstigen Hauskredit und kostenlose Urlaube bei befreundeten Unternehmern vorausgegangen. Die Vorwürfe bezogen sich auf Wulffs Zeit als Ministerpräsident in Niedersachsen. Die Staatsanwaltschaft in Hannover ermittelt weiter wegen des Verdachts der Vorteilsnahme.

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