Einigung bei Tönnies rückt in Ferne
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Handschlag - kein Handschlag? Mal sollen sich Robert (l.) und Clemens Tönnies geeinigt haben, mal nicht. Der schwelende Machtkampf beim Fleischkonzern kommt zu keinem Ende.

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Robert Tönnies, der sich mit seinem Onkel Clemens seit Jahren über die Macht bei Deutschland größtem Fleischunternehmen streitet, bot informierten Kreisen zufolge bei dem Treffen eine sofortige Einstellung aller gerichtlichen Auseinandersetzungen an. Stattdessen solle versucht werden, innerhalb von drei Monaten eine außergerichtliche Einigung zu erzielen. Für den Fall, dass diese Bemühungen scheitern, schlug Robert Tönnies demnach eine Auktion vor, an deren Ende die Trennung durch Auszahlung eines der beiden Gesellschafter stehen würde.

Clemens Tönnies Sprecher lehnt Vorschlag ab

Ein Sprecher von Clemens Tönnies bestätigte auf dpa-Anfrage den Versteigerungsvorschlag, wies ihn aber entschieden zurück. „Clemens Tönnies hat immer betont, dass für ihn der Verkauf des Familienunternehmens nicht infrage kommt.“ Man sei extrem überrascht über den Vorstoß. Denn eigentlich seien die Verhandlungen über eine gemeinsame Führung von Tönnies sehr weit gediehen gewesen.

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